Kooperationsvorhaben
Kooperations-vorhaben

Lost.Places Erzgebirge?
Leerstehende Gebäude, ungenutzte Flächen. In unserer Region ist das Realität. Und doch erzählen genau diese Orte eine Geschichte. Von Menschen, die an diesen Orten gelebt oder gearbeitet haben. Die ihre Freizeit dort verbracht oder andere Erinnerungen daran haben. Wir möchten versuchen, einen oder mehrere solche Orte wieder mit Leben zu füllen. Zumindest für einen Tag oder ein Wochenende. Daher laden wir zu einer ersten sogenannten „KULTUR.Werkstatt“ ins Vereinshaus nach Niederwürschnitz ein, um gemeinsam zu überlegen, ob und wie wir den Ringofen auf dem Gelände der Alten Ziegelei in Niederwürschnitz beleben können. Denn ohne DICH geht das nicht!
KULTUR.Werkstatt – Werde Teil eines einzigartigen Projekts!
Wir suchen DICH! Du möchtest 2025 aktiv mitgestalten und etwas bewegen? Gemeinsam wollen wir einen Lost Place in unserer Region wiederbeleben und ihn zur Bühne für eine innovative Verbindung aus moderner Vereinsmesse, Kunst und Kultur machen.
Als Lost Place haben wir uns dafür den Ringofen im Freizeitgelände Alte Ziegelei in Niederwürschnitz ausgesucht. Dieses imposante denkmalgeschützte Gebäude hat nicht nur eine historische Vergangenheit im Zusammenhang mit dem Bergbau in unserer Region, sondern es liegt auch bereits seit geraumer Zeit im Dornröschenschlaf. Lasst uns gemeinsam wieder ein „Feuer“ im Ringofen entzünden!
Engagement auf Zeit, Wirkung für die Zukunft: Die Mitarbeit ist zeitlich begrenzt auf 2025 – perfekt, um etwas Großes umzusetzen und dabei neue Menschen kennenzulernen, Netzwerke zu knüpfen und DEINE Heimat mitzugestalten.
Mach mit und werde Teil der KULTUR.Werkstatt! 💡
Wir treffen uns am Montag, den 17. März 2025 von 17:00 bis ca. 19:00 Uhr im Imbiss der Alten Ziegelei Niederwürschnitz (Anschrift: Nach den Steegen 2, 09399 Niederwürschnitz). Sei dabei, wenn Ideen Realität werden!
PS: Eine erste KULTUR.Werkstatt hat bereits im Februar 2025 stattgefunden. Hier haben wir Menschen aus der Region zusammengebracht und erste Ideen entwickelt. In KULTUR.Werkstatt #2 geht es darum, Termine zu finden, Verantwortlichkeiten festzulegen und vor allem Ideen zu konkretisieren. Wenn du am ersten KULTUR.Werkstatt-Termin nicht teilnehmen konntest, bist du trotzdem herzlich zur KULTUR.Werkstatt am 17. März eingeladen! Je mehr, desto besser!

Glückauf – Meine Heimat ERZählt
Die Stadtbibliotheken Lugau und Oelsnitz, die AWO Kita „Rote Schule“ (Oelsnitz) sowie die LEADER-Region „Tor zum Erzgebirge“ haben sich als Kooperationspartner zusammengeschlossen, um gemeinsam mehrere Projektwochen, die unter dem Titel „Glückauf – Meine Heimat ERZählt“ stehen, zu realisieren. Die Projektwochen, die in den Herbstferien 2024 sowie den Winterferien 2025 stattfinden, werden durch Mittel aus dem Bundeshaushalt finanziert. Ziel des Projekts ist es, die (digitale) Lesekompetenz von Kindern zu unterstützen, ihnen den Umgang mit digitalen und analogen Medien näherzubringen und ihnen neue Perspektiven auf traditionelle Geschichten ihrer Heimat zu geben.

Rückblick auf Projektwoche 3 in der KohleWelt Oelsnitz
Mit großer Vorfreude blickten alle der dritten Projektwoche im Februar 2025 entgegen. Und dann – überrollte uns die Krankheitswelle. Unser medienpädagogisches Team, das die Lego-Steine und die Technik mitbringen sollte, war krankheitsbedingt außer Gefecht gesetzt, sodass wir kurzerhand umdisponierten.
Da wir im Historischen Speisesaal der KohleWelt Oelsnitz untergebracht waren, fiel es uns leicht, für die ersten beiden Tage ein Alternativprogramm zu finden. So konnten die teilnehmenden Kinder am Montag, den 17.02.2025, mit einer Führung durch das museumspädagogische Team das Museum erkunden. Nach dem Mittagessen gab es eine Tobepause auf dem museumseigenen Spielplatz. Danach war aufgrund des personellen Engpassens bereits „Schicht im Schacht“, aber am nächsten Tag sollte es spannend weitergehen.
Der zweite Projekttag am 18.02. startete mit einer Einführung im Bereich der Geologie von Frau Weinhold, die selbst jahrelang im damaligen Bergbaumuseum tätig war. In zwei Gruppen erfuhren die Kinder mehr über die Gesteine, die in unserer Gegend abgebaut wurden und warum sie so wichtig waren für die Region. Parallel hatte die jeweils andere Gruppe die Möglichkeit, mit Bastelbögen den Förderturm nachzubauen und sich kreativ auszutoben. Nach dem Mittagessen zogen die Kinder in Vierer-Gruppen los, um mit einem glühenden Kohlestück das Museum per Rallye auf eigene Faust „unsicher zu machen“. Nach einem leckeren Mittagessen war dann auch gegen 14:30 Uhr an dem Tag (und auch für diese Woche) Schluss.
Ob die noch ausstehenden Tage der Projektwoche nachgeholt werden können, ist derzeit in Klärung. Wir hoffen sehr, dass das möglich ist. An dieser Stelle wird es zu gegebener Zeit dazu Informationen geben.
Rückblick auf die Projektwochen 1 und 2
Das waren aufregende Wochen in den Oktoberferien 2024! Erst durften die Kinder in der Stadtbibliothek Oelsnitz bergmännische Themen mittels Lego, Stop Motion-Filmen und Minecraft bearbeiten, und in der zweiten Ferienwoche dann die Lugauer Kinder.
Der erste Projekttag fing dabei immer erst einmal mit einer zünftigen Einfahrt in den Bergbauschacht an, wo die Kinder bereits erstmalig in die Rolle als Bergmann bzw. Bergfrau schlüpfen durften. Danach stellte Marita Weinhold, unsere ehrenamtliche Projektmitarbeiterin – die sich im Übrigen richtig gut mit bergbaulichen Tradition auskennt, weil ihr Vater selbst Bergmann war – verschiedene Gegenstände vor, mit denen früher Steinkohle abgebaut wurde und die einfach zum Bergmannsleben dazu gehörten. Danach durften die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen und Legowelten bauen. Nach einer Tobe-Pause wurden dann sogar die ersten Stop-Motion Filme gedreht.
Der Dienstag der jeweiligen Projektwoche begann mit einigen Erklärungen seitens Frau Weinhold: Wie sieht es im Bergbau eigentlich aus? Was war wichtig zu beachten beim Abbau von Kohle? Welche Gefahren lauerten Untertage? Im Anschluss daran konnten die Kinder weiter an ihren Stop Motion-Filmen feilen und neue Geschichten für ihre Filme entwickeln. Nachmittags gestalteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann die Hintergründe für ihre Filme, die beim Erzählen der Handlung eine wichtige Rolle spielen.
Mindestens genauso spannend war Projekttag drei in Oelsnitz und Lugau. Jetzt wurde als erstes am Morgen geklärt, welche Rolle Tiere denn eigentlich im Bergbau spielen und welche anderen Gesteine als Kohle noch abgebaut wurden. Weil die Kinder mit so viel Spaß dabei waren, ging es im Anschluss gleich ans Bauen und Filmen. Nachmittags folgte dann auf Wunsch ein Highlight – nämlich der digitale Bau von Kohlewelten im Computerspiel Minecraft.
Tag vier der Projektwochen stand ganz unter dem Zeichen der „technischen und digitalen Weiterbildung“. Das bedeutet konkret, dass den Kindern durch die Medienpädagoginnen und -pädagogen der zukunftswerkstatt dresden erklärt wurde, wie Bewegungen in den Filmen simuliert werden können (z. B. Gesichtszüge der Legofiguren), wie Musik hinzugefügt werden kann, wie die Kinder ein sogenanntes Voice Over machen können und wann und wofür eigentlich Special Effects eingesetzt werden. Damit hatte sich das Spektrum des Möglichen für die Filmerstellung noch einmal ziemlich erweitert. Entsprechend groß war der Enthusiasmus!
Am Freitag in der jeweiligen Projektwoche wurden noch die letzten Detailarbeiten an den Filmen vorgenommen. Zu guter letzt musste das (sehr kleinteilige) Lego noch sortiert und eingeräumt werden. Sicherlich nicht die Lieblingsarbeit der Kinder, aber dafür weiß man, was man hinterher gemacht hat. Nachmittags konnten dann die Eltern dazukommen und die Ergebnisse der Projektwochen begutachten. Die Kinder stellten ihre Filme und Minecraft-Welten selbst vor und konnten so neben ihren kreativen Ideen und neuen bergbaulich gewonnen Kenntnissen auch richtig viel Mut beweisen.
Nun freuen wir uns darauf, was uns in Projektwoche 3 im Februar 2025 in der – dann neu eröffneten – KohleWelt in Oelsnitz erwartet!
Weitere Infos
Konkret heißt das: Wir laden alle Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren aus den Kitas und Grundschulen in Oelsnitz und Lugau ein, während der Projektwochen Kurzgeschichten über die Traditionen unserer Bergbauregion erst zu lesen, später als Lego-Welten aufzubauen und anschließend als Stop-Motion-Filme digital erlebbar machen. Zudem besteht die Möglichkeit, in dem Computerspiel Minecraft diese Welten nachzubauen. Medienpädagoginnen und -pädagogen begleiten die Kinder dabei.
Projektwoche 1 („Glückauf mei Bargmaa“): 07.-11.10.2024 Stadtbibliothek Oelsnitz/Erzgeb. Für alle teilnehmenden Kinder an Projektwoche 1 oder 2: Die Projekttage finden jeweils 9-15 Uhr statt. Während dieser Zeit unterliegen die Kinder der Aufsichtspflicht der anwesenden Ehrenamtlichen und Projektmitarbeitenden. Für Verpflegung ist gesorgt. Die Veranstaltungen sind für die Kinder kostenlos! |
Wir als Kooperationspartner glauben, dass diese doch etwas andere Perspektive auf die Historie der Erzgebirgsregion und das eigenständige Herstellen eines digitalen Produkts die Kinder im Umgang mit Medien unterstützen und zudem Tradition und Geschichte unserer durch den Bergbau geprägten Heimat vermitteln kann. Der Anmeldezeitraum ist abgelaufen.
Wichtig: Kinder, die für die erste oder zweite Projektwoche in einer der beiden Stadtbibliotheken angemeldet sind, sind auch automatisch für die dritte Projektwoche im Februar 2025 angemeldet, bei der dann alle in der „KohleWelt – Museum Steinkohlenbergbau Sachsen“ zusammenkommen. Es können nur die Kinder teilnehmen, die jeweils die gesamte Projektwoche von Montag bis Freitag anwesend sein können, da die Projektarbeit in den einzelnen Tagen aufeinander aufbaut. Eine Teilnahme an nur vereinzelten Tagen innerhalb einer Projektwoche ist nicht möglich.
Sollten Sie Fragen zum Projekt haben, wenden Sie sich an Sarah Repmann unter assistenz@tor-zum-erzgebirge.de oder 037298 979512. Nutzen Sie auch gern unseren Instagram-Kanal, um auf dem Laufenden über das Projekt zu bleiben.
Zum Hintergrund des Förderprojekts
Mit dem Programm „Gemeinsam Digital! Kreativ mit Medien“ fördert der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) im Rahmen der dritten Förderphase von „Kultur macht stark“ (2023-2027) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) lokale Projekte der digitalen Leseförderung für Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 18 Jahren. Ziel ist es, insbesondere Kinder und Jugendliche, die in Risikolagen aufwachsen, zu erreichen und ihnen zusätzliche Bildungschancen zu eröffnen.
https://www.bibliotheksverband.de/gemeinsam-digital-kreativ-mit-medienLorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.


JugendKulturSchmiedeERZ
Dieses Kooperationsprojekt ist realisieren wir gemeinsam mit dem erzgebirgischen LEADER-Regionen sowie dem Landkreis Erzgebirgskreis. Durch dieses Vorhaben sollen junge Menschen die Chance erhalten, sich vor Ort in vielfältiger Weise zu engagieren, mit dem klaren Ziel, in ihrer Region zu bleiben und sich für lokale Belange einzusetzen. Kultur wird in diesem Kontext als ein verbindendes und erlebbares Element genutzt, um den demografischen und demokratischen Herausforderungen wirkungsvoll zu begegnen. Projektbeginn war der 1. Februar 2024. Am 31. Mai, 9. August sowie am 27. September 2024 fanden drei sogenannte „Orte der Kultur“ Neukirchen, Lößnitz und Thum statt.
Die Veranstaltungsreihe „Orte der Kultur“ bietet den Jugendlichen die Möglichkeit, gemeinsam mit Gleichgesinnten deine Wünsche und Vorstellungen für kulturelle Formate zu diskutieren. Egal, ob du dich für Musik, Kunst, Theater oder andere Formen der Kultur interessierst – hier kannst du deiner Stimme Gehör verschaffen und aktiv mitgestalten.

JugendKulturWerkstatt am 12.11.2024 in der Alten Brauerei Annaberg
Die Jugend-Kultur-Werkstatt am 12.11.2024 war der Abschluss des Ideensammlungsprozesses. Hier wurde gemeinsam mit den Jugendlichen, die bereits vorher an einem der „Orte der Kultur“ teilgenommen hatten, die Ideen gebündelt und aufbereitet. Sollte es eine zweite Förderphase ab 2025 geben (die Bewilligung des Antrags steht aus und wird aller Voraussicht nach Anfang 2025 erfolgen), dann hat dieses JugendKreisTeam eine zentrale Rolle in der Entwicklung von kulturellen Jugendideen für den Erzgebirgskreis.
Vorläufiger Abschluss am 07.02.2025 im Schloss Wildeck in Zschopau
Die Entwicklungsphase des Kooperationsprojektes wurde am 7. Februar 2025 im Grünen Saal von Schloss Wildeck Zschopau feierlich (vorläufig) beendet. Vertreter und Vertreterinnen aus Regionalentwicklung, Kunst und Kultur, Kinder- und Jugendarbeit sowie die engagierten Jugendlichen des „Jugend-Kreis-Teams“ kamen zusammen, um gemeinsam auf das Erreichte zu blicken und die nächsten Schritte zu besprechen. Denn: Nun heißt es Daumen drücken, dass unser Projekt in die nächste Förderphase kommt.
Landrat Rico Anton würdigte während des Festakts in seiner Ansprache die engagierte Zusammenarbeit aller Beteiligten und hob die Bedeutung der „Jugend-Kultur-Schmiede ERZ“ für die Region hervor: „Die ‚Jugend-Kultur-Schmiede ERZ‘ hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in der aktiven Mitgestaltung durch junge Menschen liegt. Die enge Zusammenarbeit zwischen Jugend, Kultur, Regionalentwicklung und Gemeinwesenarbeit ist ein wertvoller Gewinn. Wir hoffen auf eine Förderzusage, damit wir diesen erfolgreichen Weg gemeinsam weitergehen können.“
Ein besonderer Moment der Veranstaltung war die Würdigung des „Jugend-Kreis-Teams“. Als Zeichen der Anerkennung erhielten die Jugendlichen ein Set aus Hoodie, T-Shirt und Cap.
Der Förderantrag für die zweite Phase wurde im Dezember 2024 eingereicht. Sollte das Projekt als eine der maximal 30 Regionen ausgewählt werden, werden bis zu 1,5 Millionen Euro in die Weiterentwicklung der Jugendkultur im Erzgebirgskreis fließen.
Sollte eine Förderzusage erfolgen, wird das „Jugend-Kreis-Team“ weiterhin eine zentrale Rolle übernehmen. Zudem wird jährlich ein regionaler Fachtag stattfinden, um den Austausch zwischen Jugendlichen, Fachakteuren und Entscheidungsträgern zu stärken. In der gesamten Region werden vielfältige jugendkulturelle Projekte umgesetzt, die das Jahresthema für 2025/2026 aufgreifen: „Sport und Party verbindet Jugend.KULTUR im Erzgebirgskreis“. Den wechselnden Schwerpunkt für die Folgejahre legen die engagierten Jugendlichen des „Jugend-Kreis-Teams“ jeweils demokratisch fest.
Unabhängig von der Förderzusage haben die bisherigen Maßnahmen bereits wertvolle Strukturen geschaffen, auf denen weiter aufgebaut werden kann.
(Text: Fachstelle Ehrenamt, Landratsamt Erzgebirgskreis)
Für weitere Informationen steht das Regionalmanagement oder die Fachstelle Ehrenamt beim Erzgebirgskreis zur Verfügung.
Ob wir das Projekt „JugendKulturSchmiede ERZ“ weiter fortführen können und uns entsprechende Fördermittel für die kulturelle Jugendarbeit für mehrere Jahre zur Verfügung gestellt werden, erfahrt ihr zu gegebenem Zeitpunkt hier bzw. auf der Seite des Landratsamtes.
Förderhinweis
Die JugendKulturSchmiedeERZ ist Teil des Förderprogramms „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“, das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) unterstützt wird. Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI). Aller.Land ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULE plus).
Architektur macht Schule
Ein Kooperationsvorhaben unserer LEADER-Region gemeinsam mit anderen Lokalen Aktionsgruppen sowie der Stiftung Sächsischer Architekten aus Dresden. Auch ab 2024 sind wir wieder dabei!
Seit dem Schuljahr 2018/19 beteiligt sich unsere LEADER-Region am Kooperationsprojekt „Architektur macht Schule“ als eine von mittlerweile neun teilnehmenden LEADER Regionen. Die Umsetzung des Vorhabens übernimmt die Stiftung Sächsischer Architekten aus Dresden.
Im Schuljahr 2024/2025 arbeitet eine 8. Klasse des Internationalen Gymnasiums Niederwürschnitz ganz konkret an der Gestaltung eines Platzes im Ort. Zusammen mit dem Architekturbüro Ahner aus Stollberg werden Ideen und Konzepte entworfen, was mit dem Platz an der Tenne geschehen kann, um ihn besser nutzbar und attraktiver zu machen. Die Freie Presse berichtete darüber am 20.11.2024.
Zum Hintergrund
Die Zukunft unserer Städte und Dörfer wird unter anderem dadurch bestimmt sein, wie heutige Kinder es lernen, kreativ und verantwortungsbewusst mit ihrer gebauten Umwelt umzugehen. Für das Erkennen dieser zukünftigen Verantwortung und die Sensibilisierung für die bauliche wie die ästhetische Qualität unserer Lebensumwelt kann Schule einen wesentlichen Impuls geben. Ein wichtiges Anliegen der Stiftung Sächsischer Architekten ist es deshalb, Architektur und Baukultur stärker in den Schulen zu verankern. Die Projekte werden durch Lehrinhalte der Fächer Geschichte, Kunst, Deutsch, Biologie, Mathematik, Physik oder Soziologie bereichert und verdeutlichen den ganzheitlichen Stellenwert von Architektur für unsere Gesellschaft als Lebensraum und als Ort der Begegnung.
Dabei erhalten Lehrer und Pädagogen Unterstützung durch Architekten, Stadtplaner, Landschaftsarchitekten und Innenarchitekten, die über das nötige Expertenwissen verfügen. Ziel des Gesamtprojekts ist es, Architektur jenseits der bekannten Muster auf anspruchsvolle und unterhaltsame Art zu erklären und zu vermitteln.
Auch für den Zeitraum von 2024 bis 2027 beteilen wir uns als Lokale Aktionsgruppe mit einer Schule aus der Region an dem Kooperationsvorhaben.
Im „Tor zum Erzgebirge“ haben sich folgende Schulen am Projekt beteiligt:
Schuljahre 2019/20, 2020/21 und 2022/23:
Oberschule am Steegenwald Lugau
Carl-von-Bach-Gymnasium Stollberg
Schuljahr 2018/19:
Dieses Projekt ist eine Kooperation mit den angrenzenden LEADER-Regionen Zwönitztal-Greifensteine und Westerzgebirge. Auch dort finden im Februar 2025 Kultur.Werkstätten statt, um gemeinsam daran zu arbeiten, Lost Places in den jeweiligen Regionen zu beleben.